DVB-T2: Wofür steht das und weshalb wird umgestellt?

Die Umstellung auf DVB-T2 erfolgt am 29. März 2017. Was DVB-T2 bedeutet und weshalb überhaupt umgestellt wird, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Wofür steht DVB-T2 eigentlich?

DVB-T steht für „Digital Video Broadcasting – Terrestrial“. Auf Deutsch bedeutet das etwa „digitale Videoübertragung – Antennenfernsehen“. DVB-T ist eine Variante der digitalen Videoübertragung, die zur Funkübertragung von terrestrischen (erdgebundenen) Fernsehsignalen verwendet wird.

Weshalb die Umstellung auf DVB-T2?

Der neue Standard und Nachfolger, „DVB-T2 HD“ ist eine Initiative der ARD, den Medienanstalten sowie der Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media AG, VPRT und ZDF. DVB-T2 bietet nicht nur optimierte Bildqualität (Full HD: 1920x1080p), sondern auch mehr Programme (bis zu 20 weitere private Kanäle).

Die Bundesregierung hat zur Förderung des Breitbandinternetausbaus beschlossen, einen Teil der bislang für DVB-T genutzten Frequenzen zugunsten des Mobilfunks umzuwidmen. Durch den Wechsel auf das DVB-T2-HD-Signal lassen sich mehr Sender in besserer Qualität übertragen und gleichzeitig Bandbreite einsparen. Die so frei gewordenen Funkfrequenzen wurden 2015 zur Nutzung für die mobile Datenübertragung an die Mobilfunkunternehmen versteigert.

 Quellen / Medien: InformationsportalWikipedia, Pixabay

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