Qviart Lunix3 4K im Test

Die neue qviart Lunix3 4K ist der erste UHD-Receiver aus dem Hause qviart. In unserem Test erfahren Sie, was der 4K-Receiver alles leistet und ob er mit vergleichbaren Modellen mithalten kann.

Design & Optik des qviart Lunix3 4K

Hersteller qviart  setzt bei der Lunix3 4K auf eine klassische, schlichte Design-Linie, wie Sie für 4K-Receiver typisch ist. Die Lunix3 4K mit den Maßen 300 x 60 x 220 mm ist vollständig in Schwarz mit schwarzen Hochglanz-Akzenten gehalten. An der linken Seite der Front befindet sich ein Knopf zum Einschalten sowie ein Bedienkreuz, um in den Menüs des 4K-Receivers zu navigieren. In der Mitte der Front befindet sich ein zwölfstelliges VFD Display sowie darunter die vier Knöpfe „Menu, Exit, Ok und Info“. Rechts daneben befindet sich eine sicher öffnende und schließende Blende, die die Aufschriften „qviart“, „Lunix3 4K“ und „Open“ zieren. Folgt man der Anweisung und öffnet die Blende, so verbirgt sich darunter ein USB 2.0 Anschluss sowie ein Smartcard- und ein CI-Schacht. An der Oberseite und an den Seiten der qviart Lunix3 4K befinden sich ausreichend Lüftungsschlitze.

Die Rückseite des 4K-Receivers verfügt über einen fest verbauten DVB-S2 FBC Twin Tuner sowie einen Steckplatz für einen zusätzlichen Plug & Play Tuner (z.B. für DVB-C/T2 oder DVB-C Dual Tuner). Weiterhin verfügt die qviart Lunix3 4K über einen USB 3.0 Anschluss, ein Anschluss für D/PDIF Digital Audio, HDMI 2.0, sowie einen Gigabite-Ethernet-Anschluss (10/100/1000 MBit/s), Chinch-Anschluss und einen Rs232-Anschluss.

Die in der qviart Lunix3 4K verbaute Technik

Die Technik der qviart Lunix3 4K kann sich sehen lassen. Der 4K-Receiver verfügt über einen 12.000 DMIPS starken 2x 1,7 GHz Dual Core Prozessor. Vergleichbare Modelle von Dream Property oder VU+ sind in der Regel nur mit 1,5 GHz starken Prozessoren bestückt. Qviart hat seinem ersten UHD-Receiver zudem 4 GB Flash (eMMC) sowie 2 GB DDR3 Ram spendiert. Besonderheit des qviart Lunix3 4K: Der fest verbaute DVB-S2 FBC Tuner verfügt über 8 Demodulatoren. Damit lassen sich Sender aus acht verschiedenen Transpondern aus zwei unterschiedlichen Sat-Ebenen gleichzeitig ansehen, streamen oder auch aufnehmen. Zusätzliche Tuner (DVB-C/T2 oder DVB-C Dual Tuner) sind dank des freien Tunersteckplatzes nachrüstbar.

Die technischen Features der qviart Lunix3 4K im Überblick

  • CPU 2x 1,7 GHz Dual Core ARM Broadcom Prozessor 12K (DMIPS)
  • 4096 MB Flash (eMMC)
  • 2028 MB DDR3 DRAM
  • Gigabit LAN (10/100/1000 MBit/s)
  • 1x DVB-S2 FBC Twin Sat 4K UHD Tuner (8 Demodulatoren)
  • 1x Tunersteckplatz für z.B. DVB-C/T2 oder DVB-C Dual Tuner
  • 1x Common-Interface Schnittstelle (CI)
  • HEVC / H.265 Videodekodierung
  • MPEG2/H.264-Decoder (HD)
  • HEVC / H.265 Videodekodierung
  • geeignet für interne 2,5" Festplatten
  • Geringer Energieverbrauch (weniger als 0,5 W)
  • WLAN-Unterstützung (optional)
  • VFD Display mit 12 Stellen
  • USB 3.0-Anschluss (Rückseite)
  • USB 2.0-Anschluss (Front)
  • HDMI 2.0
  • Smartcard-Reader
  • S/PDIF Digital Audio
  • DiSEqC 1.0 / 1.1 / 1.2, USALS, UNICABLE
  • Rs232-Anschluss

Weitere Features der qviart Lunix3 4K

Die qviart Lunix3 4K ist von Werk aus mit Linux Enigma2 bestückt. Sie unterstützt HbbTV sowie Dual HD Transcoding zum Streaming auf mobilen Endgeräten und beinhaltet über ein Webinterface zur Konfiguration des 4K-Receivers auf Ihrem PC, Ihrem Smartphone  oder Tablet.

Fazit

Hersteller qviart hat bei der Konzeption seines ersten UHD-Receivers vieles richtig gemacht. Der 4K-Receiver bringt dank des Dual Core Prozessors mit 2x 1,7 GHz, 4 GB Flashspeicher und 2 GB DDR3 DRAM über die notwendige Power für ultrahochauflösendes Entertainment mit. Auch wenn die Optik auf einen Receiver schließen lässt, der Konkurrenzmodellen nacheifert: Die qviart Lunix3 4K hat seine ganz eigenen Stärken wie z.B. den fest verbauten DVB-S2 FBC Twin Tuner.

Tags: Review, Sat & Co

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