VU+ Zero 4K Review – Was macht die neue 4K-Box so besonders?

Die VU+ Zero 4K ist der neueste 4K-Receiver aus dem Hause VU+. In dieser Review haben wir von SatKing die VU+ Zero 4K im Test unter die Lupe genommen. Wenn Sie erfahren möchten, was den neuen 4K Receiver von VU+ so besonders macht, lesen Sie weiter.

Design, Technik & Ausstattung der VU+ Zero 4K

Seit Kurzem ist mit der Zero 4K der neueste 4K Receiver der Marke VU+ für einen Preis von rund 150,00 Euro erhältlich. Damit ist die Box vergleichsweise günstig. Das ist jedoch nicht der einzige Punkt, in dem der 4K Receiver gegenüber ähnlichen Set-Top-Boxen heraussticht. Hersteller VU+ geht in Sachen Design einen völlig neuen Weg. Mit den Maßen 270x187x60 mm ist die Box nicht nur sehr klein, auch die Proportionen sind eher ungewöhnlich. So weist die Box etwa die Größe einer kleinen Zigarrenkiste auf.

Die VU+ Zero 4K ist in hochglänzendem Schwarz gehalten. Der Schriftzug „VU+“ ziert die Vorderseite der kleinen Box, während auf der rechten unteren Seite die Modellbezeichnung „Zero 4K“ prangert. Weiterer Punkt, in dem die Zero 4K ihren eigenen Weg geht: Knöpfe zur Bedienung gibt es keine. Die Set-Top-Box lässt sich ausschließlich über eine Fernbedienung bzw. mithilfe von Apps über Smartphones und Tablets bedienen. Die Luft zum Atmen zieht sich der kleine 4K Receiver über die Lüftungsschlitze an der Oberseite sowie an den Seiten, die VU+ mithilfe eines Musters hochwertig in das Design eingearbeitet hat.

Anschlussmöglichkeiten des 4K Receivers

Schaut man sich die Rückseite an, bewegt sich der neue 4K Receiver im Standard. Über einen 12V Stromanschluss, einen HDMI-Anschluss, einen Ethernet- sowie einen USB-Anschluss (USB 2.0), einen digitalen Audioausgang, einen Anschluss für einen IR-Sensor sowie jeweils einen LNB-Eingang, einen Smart-Card- und CI-Schacht ist alles dabei, was es für ultrahochauflösendes Entertainment benötigt.

Technisch unterstützt die 4K-Set-Top-Box gängige Standards

Auch in Sachen Technik kann sich die VU+ Zero 4K trotz ihrer kleinen Größe sehen lassen. Gängige Standards wie z.B. HEVC / H.265 Videodekodierung z.B. erfüllt die kleine Set-Top-Box. Ihr Herzstück ist der 1.500 MHz starke ARM DualCore-Prozessor. Mit 4GB Flashspeicher (eMMC) und 2GB DDR3 Ram kommt die Box auf 7000 DMIPS. Weiterer Punkt, in dem die Box neue Wege einschlägt: VU+ hat erstmalig einen S2X-Tuner verbaut, wodurch die Box für die Zukunft bestens aufgestellt ist.

Die technischen Daten der VU+ Zero 4K im Überblick

  • 1.500 MHz ARM DualCore-Prozessor
  • 4096 MB Flash (eMMC)
  • 2048 MB DDR3 DRAM
  • 1x Ethernet-Anschluss (10/100 MBit/s)
  • 1x DVB Common-Interface Einschub
  • 1x Smartcard-Reader (Xcrypt)
  • 1x USB 2.0 (Rückseite)
  • 1x S/PDIF Audio Ausgang optisch (digital)
  • 1x HDMI 2.0 Video/Audio Ausgang (digital)

Weitere nützliche Funktionen

Neben einer unbegrenzten Kanalliste für TV und Radio, EPG-Unterstützung und Bouquet-Listen (Favoritenlisten) lässt sich die VU+ Zero 4K durch Skins beliebig anpassen und die Funktionen mithilfe kostenfreier Plugins beliebig erweitern. Darüber hinaus sind kostenfreie Apps für iOS und Android verfügbar, z.B. zur Bedienung der Box über Smartphones und Tablets.

Fazit

Die Set-Top-Box geht in vielerlei Hinsicht ihren eigenen Weg. Die VU+ Zero 4K ist vergleichsweise günstig und macht neben dem Preis nicht nur in Sachen Design & Proportionen ihr eigenes Ding. Hersteller VU+ hat der kleinen Box erstmalig einen S2X-Tuner spendiert.

Die VU+ Zero 4K eignet sich insbesondere für 4K-Einsteiger, die zwar auf einen soliden Receiver  eines namhaften Herstellers setzen, hierfür aber nicht allzu tief in die Tasche greifen möchten.

Tags: Sat & Co, Review

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

  • Waaaaarruuuuum nur 1 USB Port?!? Es wäre so schon gewesen...

    Guten Tag, und danke für das Review.

    Hmmm… Es wundert mich allerdings, dass auf das - meiner Meinung nach - absolute Manko des nur 1x vorhandenen USB-Ports nicht eingegangen wird, und vor dem Hintergrund zudem „Technisch unterstützt die 4K-Set-Top-Box gängige Standards“ ausgeführt wird.

    Ich habe eine SOLO 4K als "Primär"-Receiver für mich seit fast 2 Jahren im Betrieb, und halte zurzeit Ausschau nach einem neuen, preisgünstigen "Volks-Receiver", mit schön viel CPU-Power, ordentlich Flash-Speicher und RAM, und das, wie gesagt, für relativ kleines Geld.
    Damit wäre man dann ja wunschlos glücklich, wenn man mannigfaltige Features (in Verbindung mit einem individuellem Linux-Image) sehr flüssig nutzen kann.

    Die Zero 4K wäre im Grunde mein absoluter Liebling (und damit „Low-Budget-Standard) geworden, als 2., 3.,... Receiver im Haus für Familie & Co., sowie zur Bestückung bei Verwandtschaft und Bekannten, die nicht (wie ich seinerzeit bei SOLO 4K) 500,- € für einen Receiver ausgeben würden.
    Aber dieser "neueste 4K-Receiver aus dem Hause VU+", quasi ein Mod. 2018, kommt doch tatsächlich mit nur EINEM EINZIGEN (pissigen) USB-(2.0)-Port daher... *heul*

    Fast jede billige China-Clone-Kiste hatte VOR JAHREN doch schon mindestens 2 solcher USB-Anschlüsse.
    Ist ja auch logisch, insbesondere wenn eine interne Festplatte keine Option ist (und somit USB-HDD oder Stick obligatorisch werden), und zudem die meisten potentiellen Nutzer keine Ethernet-Kabel für einen SAT-Receiver durchs Haus verlegen möchten (und somit ein USB-WLAN-Stick doch "gang und gäbe" ist) ...

    Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ein „brandaktueller“ 4K-Receiver (eines von mir geschätzten Herstellers), der, bzgl. Prozessor-Power, RAM und Flash-Speicher etc. pp, voll ranklotzt, sodass es eine Freude ist, einen hinsichtlich der Ausstattung mit 2 pissigen USB-Anschlüssen im Regen stehen lässt...

    Nutzt man den einen USB-Port für einen WLAN-Dongle, kann man so ohne weiteres keine Aufnahmen mit dem Receiver machen (ohne den Aufwand eines NAS-Servers, etc.).
    Und nutzt man den einen USB-Port für ein USB-Speichermedium, so hat man - ohne Netzwerkkabel verlegt zu haben - kein Internet (kein HbbTV [Smart TV], Mediatheken etc.), was ebenso ein "no go" ist.
    Und einen zusätzlichen USB-Tuner zu nutzen, wird vielen Interessenten durch jenen Ausstattungs- Fauxpas wohl ebenfalls vergällt.

    Jetzt ist man in vielen Anwendungsfällen im Grunde gezwungen, einen USB-Hub zuzukaufen (ggf. aktiv mit zusätzlichem Netzteil), und zu hoffen, dass das an dem Receiver funzt, und das nur, weil hier vom Hersteller (in einem Anfall geistiger Umnachtung?) offenbar an einem "Pfenning-Artikel" gespart wurde...

    PS: Als ob man nicht schon genug Komponenten, Kabel, Netzteile etc. pp im Wohn- oder Schlafzimmer zu integrieren hätte, was viele alleine schon optisch alles andere als anspricht.

    Ich könnte da echt heulen...

    Hat jemand ggf. Erfahrungen/Infos bzgl. USB-Hub (aktiv oder passiv) an der VU+ Zero 4K, wenn mindestens 1 WLAN-USB-Dongle, sowie eine (externe) 2,5“-USB-Festplatte gleichzeitig genutzt werden sollen?

  • Gutes Geschenk

    Habe den Receiver meinem Mann zum Geburtstag geschenkt. Das Paket wurde fix geliefert und er hat sich sehr gefreut :).